HomeNewsLockheed gibt den 4,4-Milliarden-Dollar-Deal zum Kauf von Aerojet auf

Lockheed gibt den 4,4-Milliarden-Dollar-Deal zum Kauf von Aerojet auf

Hassan Maishera

Lockheed wird Aerojet Rocketdyne Holdings Inc. aufgrund der behördlichen Prüfung durch die Regierung der Vereinigten Staaten nicht mehr übernehmen.

Der US-Waffenhersteller Lockheed Martin Corp gab heute bekannt, dass er die Übernahme des Raketentriebwerksherstellers Aerojet Rocketdyne Holdings Inc. abgesagt hat. Dies folgt auf den Widerstand der US-Kartellbehörden.

Letzten Monat die Federal Trade Commission reichte eine Klage ein, um den Deal mit Aerojet Rocketdyne zu blockieren. Laut FTC würde die Übernahme von Aerojet durch Lockheed andere Rüstungsunternehmen negativ beeinflussen. Der Deal wurde bereits Ende 2020 angekündigt, wird aber nicht mehr zustande kommen.

Nach seiner Ankündigung im Jahr 2020 wurde der Deal von einigen Branchenteilnehmern kritisiert, wobei die meisten von ihnen argumentierten, dass die Übernahme Lockheed eine führende Position bei Feststoffraketenmotoren verschaffen würde.

Der Raketenhersteller Raytheon Technologies hat sich lautstark gegen den Deal ausgesprochen und argumentiert, dass Lockheed dadurch zu viel Macht in der Branche erhalten würde.

Laut James Taiclet, Chief Executive von Lockheed, würde die Übernahme für die Regierung der Vereinigten Staaten von Vorteil sein, da sie die Effizienz, Geschwindigkeit und Kostensenkung verbessert. Er fügte jedoch hinzu, dass die Beendigung des Deals im besten Interesse der Beteiligten sei.

Lockheed gab an, dass es 33 % des Umsatzes von Aerojet ausmachte, und fügte hinzu, dass der Deal die Kosten für die Regierung der Vereinigten Staaten senken würde.

Aerojet erklärte, dass es trotz des Abbruchs des Deals eine starke zukünftige Leistung erwartet. Der Deal wurde ohne Verluste auf beiden Seiten beendet. Laut den behördlichen Unterlagen enthält der Fusionsvertrag keine Kündigungsgebühr für den Fall, dass die Aufsichtsbehörden der Transaktion widersprechen.

Die FTC fügte hinzu, dass es der erste Rechtsstreit seit Jahrzehnten gewesen wäre, wenn der Fall vor Gericht gelandet wäre.

Die Aktien von Lockheed sind heute um mehr als 2 % gefallen und werden derzeit um die 387 USD gehandelt.