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So kaufen Sie Amazon Aktien im Jahr 2021

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Amazon (AMZN)
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Amazon wurde 1994 von Jeff Bezos als Onlinebuchhandel gegründet und hat sich mittlerweile zu einem der größten Unternehmen der Welt entwickelt, der der zweifelsohne größte Onlineshop der Welt ist und praktisch alles von Büchern, über Elektronik und Spielzeug bis hin zu Möbeln, Lebensmitteln und Medikamenten verkauft. Neben dem Onlinehandel produziert und vertreibt Amazon auch eigene Produkte, wie Amazon Echo oder den Kindle E-Reader.

Allerdings ist Amazon nicht nur im Onlinehandel tätig. Das Unternehmen hat sich auch in die Bereiche künstliche Intelligenz und Cloud-Computing (mit Amazon Web Services, dem weltweit größten Cloud-Computing-Dienst) diversifiziert. Zusätzlich bietet Amazon auch über die Plattform Amazon Prime-Video einen digitalen Streamingdienst an – mit eigenen Filmen und TV-Sendungen. Darüber hinaus ermöglicht Amazon Musik seinen Kunden den Zugriff auf Millionen von Songs.

Wir haben für Sie diesen Leitfaden verfasst, um Ihnen zu zeigen, warum Sie Aktien von Amazon kaufen sollten und wie Sie dies am besten tun können, basierend auf fundamentalen Faktoren und einer technischen Analyse.

Wie man AMZN in 5 einfachen Schritten kauft

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Alles, was Sie über Amazon wissen müssen

Lernen wir nun Amazon besser kennen und schauen uns seine Geschichte, seine Strategie, die Art und Weise wie es Geld erwirtschaftet an, indem wir auf seine Entwicklung in den letzten Jahren eingehen.

Zur Geschichte Amazons

Amazon wurde am 5. Juni 1994 von Jeff Bezos in der Garage seiner Mietwohnung in Bellevue, Washington gegründet. Begonnen hat das Unternehmen als Onlinebuchhandel und ist seither zum größten Onlinehändler der Welt gewachsen. Zudem ist es in die Bereiche Cloud-Computing und Streaming eingestiegen. 

Bezos kam auf die Idee ein Onlineunternehmen zu gründen, nachdem er Anfang der 1990er Jahre einen Artikel über die Zukunft des Internets gelesen hatte, in dem ein jährliches Wachstum von 2‘300% für den Onlinehandel vorausgesagt wurde. Von allen möglichen Produkten, die er online vertreiben konnte, entschied er sich für Bücher aufgrund der weltweit hohen Nachfrage an Literatur, den niedrigen Stückkosten und der großen Auswahl an verschiedenen Titeln. Das Startkapital von fast 250‘000 US-Dollar bekam Bezos von seinen Eltern, die damit zu den ersten Investoren des Unternehmens wurden. 

Im Jahr 1997 ging Amazon an die Börse und wurde an der Nasdaq gelistet. Amazon bot seinen Kunden zwischen 1998 und 2004 bequemes Einkaufen und andere Dienstleistungen an. 2005 lancierte das Unternehmen mit Amazon AWS sein Cloud-Computing Dienst und mit Amazon Mechanical Turk seinen Crowdsourcing Service. Im Jahr 2011 begann das Unternehmen mit dem Angebot von Streamingdiensten wie Amazon Music und Amazon Video. Ende 2020 kündigte Amazon an, eine Online-Apotheke zu gründen und deutete Pläne an, Jets für sein Liefergeschäft zu kaufen. Darüber hinaus übernahm Amazon auch Lieferdienste wie Deliveroo und Selz. Heute beschäftigt Amazon 1,3 Millionen Mitarbeiter. 

Wie sieht Amazons Strategie aus?

Amazons Strategie wandelte sich von einem online Buchhandel, hin zu einem Riesen im Onlinehandel, der seinen Marktplatz auch für andere Unternehmen anbietet, die darauf ihre Produkte verkaufen können. Das Unternehmen hat seine Flügel auch in andere Bereiche wie etwa Logistik, Verbrauchertechnologie, Cloud Computing und seit kurzem auch Onlinestreaming ausgebreitet. 

Der Kern von Amazons Strategie ist, seinen Kunden einen einfachen Zugang zu Allem zu bieten, was sie für ein bequemes und komfortables Leben in unserer technologiegetriebenen Welt brauchen. Amazons Geschäftsmodell baut darauf auf, alle verfügbaren Technologien zu nutzen, um durch die Übernahme verschiedener Lieferdienste alles vertikal zu integrieren, was es zur Zufriedenstellung seiner Kunden benötigt. Amazon nutzt ebenso Abonnementenservices wie Amazon Prime, die seinen Kunden kostenreduzierte Vorteile bietet, um so neue Kunden zu gewinnen und sie zum häufigeren Einkaufen zu motivieren. 

Ob Onlinehandel, Cloud-Computing oder Streaming-Dienste – Amazon bietet seinen Kunden vor allem Onlinedienste an. Zusätzlich forscht es mit Amazon Go an einem stationären Supermarkt, der mit Robotern betrieben wird. Diese Roboter-Läden werden ohne Kassenpersonal und Kassenschlangen auskommen und möglicherweise auch mit Lieferdrohnen für Hauslieferungen ausgestattet sein. 

Wie erwirtschaftet Amazon Geld?

Amazon erwirtschaftet seinen Umsatz mit Onlinehandel, stationären Geschäften, Dienstleistungen für Drittanbieter, Abonnementservices und Amazon Web Services (AWS). Der Einzelhandel ist nach wie vor die Haupteinnahmequelle von Amazon, allerdings tragen auch die online und stationären Geschäfte einen großen Teil zu seinem Umsatz bei. Dazu gehören auch die Einnahmen von Dritthändlern, denen Amazon erlaubt, ihre Produkte auf seiner Plattform zu verkaufen und ihnen dafür eine Gebühr für den Verkauf berechnet. Bei den Produkten, die über Drittanbieter verkauft werden, handelt es sich oft um weniger gängige Artikel mit einem höheren Einkaufspreis. Durch den Einsatz von Dritthändler vermeidet Amazon einen höheren Lagerumschlag und eine Verminderung seiner Gewinne durch ein langes Lagern der Waren. 

Zusätzlich trägt Amazons Abonnementservice – Amazon Prime – zum Umsatz bei. Das Abo eines Amazon-Prime-Kontos mit der Zahlung eines festen Betrages pro Jahr bietet Kunden einen kostenlosen Versand binnen zwei Tage und für ausgewählte Artikel sogar am selben Tag an. Mit diesem Abo erhält der Kunde auch Zugang zu den meisten Streamingdiensten Amazons. Ein weiterer Aboservice, der Umsatz erwirtschaftet, ist Kindle, bei dem die Abonnenten Zugang zu online Bücher bekommen.

Eine weitere wichtige Einnahmequelle Amazons ist sein Cloud-Computing Angebot Amazon Web Services (AWS). AWS nimmt derzeit etwa ein Drittel des weltweiten Cloud-Marktes ein und ist damit fast doppelt so erfolgreich wie der nächst größere Konkurrent: Microsoft. Obwohl AWS nicht den größten Teil von Amazons Umsatz ausmacht, trägt es doch den mit Abstand größten Teil zum Betriebsergebnis bei. Das Unternehmen sieht AWS als starken Impulsgeber für sein Wachstum, das mit zunehmender Akzeptanz anderer Unternehmen kontinuierlich neue Kunden bringt. 

In seinen Finanzberichten unterteilt Amazon sein Geschäft in drei Segmente: Nordamerika, International und AWS. Die Segmente "Nordamerika" und "International" beziehen sich auf die geografische Aufteilung des Einzelhandelsgeschäfts von Amazon. Diese beiden Segmente beschreiben also Umsatz und Betriebsergebnis aus Einzelhandelsverkäufen, Abonnementdiensten und Exporten aus Nordamerika und dem Rest der Welt.

Im Geschäftsjahr 2020, das am 31. Dezember 2020 endete, entfielen beispielsweise 236,3 Mrd. US-Dollar des Umsatzes auf Nordamerika, was einer Steigerung von 38,4% gegenüber dem Vorjahr entspricht und ca. 61 % des Nettoumsatzes des Unternehmens ausmacht. Auf das Segment „International“ entfielen 104,4 Mrd. US-Dollar Umsatz, was 27% des Nettoumsatzes entspricht, während AWS einen Umsatz von 45,4 Mrd. US-Dollar erzielte und damit gut 12% des Gesamtnettoumsatzes ausmacht. 

Amazon Umsatz

In Bezug auf das Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete das Segment „Nordamerika“ 8,7 Mrd. US-Dollar, was etwas 38% des gesamten Unternehmensergebnisses ausmacht. Im Segment „International“ konnte Amazon ein Betriebsumsatz von 717 Mio. US-Dollar verzeichnen. Dies macht allerdings nur etwa 3% des gesamten Unternehmensergebnisses aus. Interessanterweise erwirtschaftete AWS mit 13,5 Mrd. US-Dollar gut 59% des gesamten Unternehmensumsatzes aller Segmente. 

Amazon Betriebsergebnis

Wie hat sich Amazon in den letzten Jahren entwickelt?

In den letzten Jahren ist Amazon kontinuierlich gewachsen, was sich auch in seinem Aktienkurs bemerkbar macht. Dieser ist seit fünf Jahren fortwährend gestiegen: Von 671,41$ in der ersten Maiwoche 2016 auf 3467,42$ am Ende der letzten Aprilwoche 2021. Dieser Kursanstieg von über 400% zeigt, dass jemand, der vor fünf Jahren 10‘000$ in Amazon investiert hat, heute mehr 40‘000$ Gewinn gemacht hätte. 

Amazon Aktienkursentwicklung

Quelle: Yahoo! Finance

Fundamentalanalyse für Amazon

Die Fundamentalanalyse ist eine Methode zur Bewertung des Vermögens, um den realen Wert zu ermitteln und so die zukünftige Entwicklung des Unternehmens abzuschätzen. 

Im Gegensatz zur technischen Analyse, bei der bestimmte Muster in Aktienbewegungen verwendet werden, um zukünftige Kursbewegungen zu prognostizieren, ist die Fundamentalanalyse ein Prozess zur Bestimmung der Gesundheit und des inneren Wertes des Unternehmens. Bei der Durchführung einer Fundamentalanalyse sind Sie an bestimmte Faktoren oder Kennzahlen interessiert, die Ihnen zeigen, wie gut sich das Unternehmen entwickelt. Zu diesen Faktoren gehören das Management des Unternehmens und der Goodwill, die beide nicht messbar sind, sowie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), der Umsatz, der Gewinn, der Gewinn pro Aktie, die Dividende und der Cashflow. 

Nun werden wir uns diese Kennzahlen ansehen und schauen, wie Sie diese für Ihre Analyse verwenden können: 

Amazons Umsatz

Der Bruttoumsatz eines Unternehmens bezieht sich auf die gesamten Einkünfte des Unternehmens, die durch den Verkauf von Waren und Dienstleistungen erbracht worden sind. Bei der Analyse des Quartals- oder Jahresberichts eines Unternehmens ist der Umsatz in der Regel das Erste, was Sie in der Gewinn- und Verlustrechnung sehen - weshalb dieser Teil manchmal auch „Top-Line“ genannt wird. Sie können den Bericht über die Webseite des Unternehmens abrufen, aber auch einige Börsenmakler haben den Link auf ihren Websites hinterlegt. 

Eine Umsatzsteigerung – also, wenn der aktuelle Umsatz höher ist als der vom Vorjahr – ist generell gut für die Entwicklung der Aktien eines Unternehmens. Der Umsatz von Amazon für das Geschäftsjahr 2020, das am 31. Dezember 2020 endete, wuchs um 37,6 % auf 386,1 Mrd. $ im Vergleich zu 280,5 Mrd. $ im Geschäftsjahr 2019.

Amazon Umsatz

Quelle: Yahoo! Finance

Der Gewinn pro Aktie bei Amazon

In der Finanzanalyse eines Unternehmens ist das Betriebsergebnis der Gewinn, den das Unternehmen im Berichtszeitraum erzielt hat, nachdem alle Kosten und Steuern von den Umsatzerlösen abgezogen wurden. Da der Umsatz als „Top Line“ bezeichnet wird, können wir den Gewinn „Bottom Line“ nennen.

Als Aktionär ist der Gesamtumsatz nicht sonderlich wichtig, da Sie nicht das ganze Unternehmen besitzen. Nützlicher ist der Gewinn pro Aktie (EPS): Dies wichtige Kennzahl zeigt Ihnen wie profitabel das Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum tätig war. 

Der EPS von Amazon wird berechnet, indem der Nettogewinn durch die Gesamtzahl der ausstehenden Stammaktien geteilt wird. Je höher der Gewinn pro Aktie ist, desto profitabler ist das Geschäft. Zwar können Sie den EPS selber ausrechnen, jedoch wird er auch auf verschiedenen Finanzwebseiten angegeben, wie beispielsweise Yahoo! Finance. Als der Artikel geschrieben wurde, wurde der Gewinn pro Aktie für Amazon auf Yahoo! Finance mit 14,09 US-Dollar angegeben. 

Als nächstes schauen wir uns das Kurs-Gewinn-Verhältnis genauer an, bei dem wir den Gewinn pro Aktie ebenso gebrauchen können. 

Amazons Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Das KGV ist eine Finanzkennzahl, die das Verhältnis zwischen dem aktuellen Aktienkurs eines Unternehmens und seinem Gewinn pro Aktien darstellt. Es berechnet sich aus dem aktuellen Aktienkurs des Unternehmens durch den Gewinn pro Aktie. 

Im Allgemeinen deutet ein hohes KGV darauf hin, dass Anleger in Zukunft ein höheres Gewinnwachstum erwarten und daher bereit sind, heute einen höheren Preis für die Aktie zu zahlen. Allerdings kann dies ab einem bestimmten Niveau dazu führen, dass das Unternehmen überbewertet ist. In der Vergangenheit lag das durchschnittliche KGV für den S&P500-Index, der häufig als Maßstab gilt, zwischen 13 und 15. 

Um das KGV von Amazon zu berechnen, dividieren Sie einfach den aktuellen Aktienkurs durch den Gewinn pro Aktie. Beispielsweise sehe die Berechnung des KVG für das Geschäftsjahr 2020 wie folgt aus: 3467,42:14,09 = 246,10. So waren die Anleger dazu bereit 246,10$ für jeden von Amazon erwirtschafteten 1$ pro Jahr zu zahlen. Mit anderen Worten: Es würde mehr als 246 Jahre dauern, bis Amazon genug Geld verdient hat, um Ihre Investition zurückzuzahlen. 

So kann man sagen, dass Amazons KGV hoch bewertet ist, was den Schluss nahelegt, dass das Unternehmen überbewertet ist. Das KGV berücksichtigt jedoch nicht die Gewinnwachstumsrate des Unternehmens. Das Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis, welches das Verhältnis zwischen KGV und dem Gewinnwachstum misst, liefert also ein vollständigeres Bild vom Unternehmen als das KGV alleine. 

Amazons Dividendenrendite

Unter Dividenden versteht man Zahlungen an die Aktionäre, die das Unternehmen aus dem erwirtschaftetet Gewinn ausschüttet. Sie werden als Teil des Gewinns unter den Aktionären aufgeteilt. 

Unternehmen, die Dividenden ausschütten, geben dies in der Regel zwei Mal im Jahr bekannt. Sie finden diese Informationen auf einschlägigen Finanzwebseiten oder auf der Webseite Ihres Brokers. 

Die Dividendenrendite vergleicht die Auszahlungen der Dividende eines Unternehmens mit dem Aktienkurs in einem Jahr. Wenn das Unternehmen 1$ im Jahr als Dividende ausschüttet und der aktuelle Aktienkurs bei 20$ liegt, so beträgt die Dividendenrendite 1:20 beziehungsweise 5%. 

Die meisten Anleger bevorzugen Aktien mit einer guten Dividendenrendite, da sie ihre Aktie normalerweise über einen längeren Zeitraum halten, und sie sichergehen möchten, dass das Geld, das sie mit den Aktien verdienen, höher ist als der aktuelle Zinssatz bei einer Einzahlung auf ein Bankkonto. Aktienhändler hingegen halten Aktien nur für eine kurze Zeit und sind eher daran interessiert, durch kurzfristige Kursschwankungen als durch ausgeschüttete Dividenden Geld zu verdienen. 

Trotz des hohen Gewinns pro Aktie hat Amazon bisher noch keine Dividende ausgeschüttet. Stattdessen reinvestiert das Unternehmen seine Gewinne, was einer der Gründe für den enormen Kapitalzuwachs der Aktie ist. 

Amazons Cashflow

Unter Cashflow versteht man den Nettobetrag an Zahlungsmittel oder deren Äquivalenten, die in ein Unternehmen ein- oder ausgehen. Zahlungseingänge nennt man „Cash inflow“ und Zahlungsausgänge nennt man „Cash outflow“ 

Damit ein Unternehmen gesund ist, muss es einen positiven Cashflow aufweisen. Der Nettobetrag an Einzahlungen muss daher höher sein als der Nettobetrag an Auszahlungen. Wie bei vielen anderen Unternehmen mit guter finanzieller Gesundheit, weist auch Amazon einen positiven Cashflow auf. 

Amazons Cashflow

Quelle: Yahoo! Finance 

Warum sollte ich Amazon Aktien kaufen?

Amazons Geschäftsstrategie wird weiterhin profitabel sein, weil seine Produkte und Dienstleistungen für das alltägliche Leben von wesentlicher Bedeutung sind. Vom Onlineshopping über Streaming bis hin zu Cloud Computing brauchen die Menschen weiterhin die Dienste Amazons. Darüber hinaus ist Amazon stets bemüht einen Mehrwert für seine Kunden zu erzielen. 

So zeigt die Aktien von Amazon im Vergleich zu anderen Aktien noch genügend Potenzial für Wachstum, und zwar aus folgenden Gründen: 

  • Amazon ruht sich nicht auf sein beeindruckendes Wachstum in den vergangenen Jahren aus, sondern versucht weiterhin einen Mehrwert für seine Kunden zu schaffen – zum Beispiel über den neuen Roboterkiosk. 
  • Amazon genießt weltweites Vertrauen.
  • Das Unternehmen übertraf mit seinem Gewinnwachstum in der Vergangenheit stets die Erwartungen der Analysten.

Ein Expertentipp für den Kauf von Amazon Aktien

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels, wird eine Amazon Aktie für etwa 3467,42$ gehandelt. Sollten Sie über kein großes Investmentkapital verfügen, ist es möglicherweise eine gute Idee, die Aktie über Broker oder Plattformen zu kaufen, die Teilaktien anbieten.
- Tony Loton
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Fünf Dinge, die Sie vor dem Kauf von Amazon Aktien in Betracht ziehen sollten

Bevor Sie Aktien von Amazon kaufen, sollten Sie fünf Dinge tun: 

1. Das Unternehmen verstehen

Bevor Sie in irgendein Unternehmen investieren, müssen Sie verstehen was es tut und wie es Geld erwirtschaftet. Wenn möglich sollte es ein Unternehmen sein, mit dessen Produkten Sie schon vertraut sind. Allerding sollte Sie dies nicht davon abhalten vor der Investition eine Fundamentalanalyse durchzuführen, um die finanzielle Gesundheit des Unternehmens zu überprüfen. 

2. Die Grundlagen des Investierens verstehen

Bevor Sie in Amazon investieren, müssen Sie die Grundlagen des Investierens kennenlernen. Ihnen sollten solche Dinge wie Risikomanagement, Geldmanagement und Diversifikation bekannt sein. Während Sie mit Risiko- und Geldmanagement ihre mögliche Verlustrate steuern können, bietet Ihnen Diversifikation die Möglichkeit das Risiko auf mehrere Aktien zu verteilen. 

3. Wählen Sie Ihren Broker sorgfältig aus

Wählen Sie einen Broker aus, der bei der Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen in Ihrem Wohnsitzland registriert ist. Damit stellen Sie sicher, dass er nicht einfach mit Ihrem Geld davonlaufen kann und dass Sie irgendeine Form von Schutz durch ein finanzielles Entschädigungssystem in Ihrem Land erhalten. Neben den Regulierungen sollten Sie auch die Handelskommissionen und die vom Broker angebotenen Handelswerkzeuge berücksichtigen, bevor Sie eine Wahl treffen.

4. Entscheiden Sie wieviel Sie effektiv investieren wollen

Eine wichtige Regel beim Investieren ist, niemals mehr zu investieren, als Sie sich leisten können zu verlieren. Investieren Sie auch niemals mit geliehenem Geld, ganz egal wie gut die Aktie, in die sie investieren wollen, aussieht: Leverage – also das Investieren mit geliehenem Geld – ist ein zweischneidiges Schwert. 

Sofern Sie über angespartes Kapital verfügen, sollten Sie den Prozentsatz des Kapitals bestimmen, den Sie einer Aktie zuweisen wollen, und wie Sie das Geld anlegen möchten. Hier kann es sinnvoll sein, schrittweise zu skalieren und den sogenannten Dollar-Cost-Average miteinzubeziehen. Unabhängig von der gewählten Methode sollten Sie, um Risiken systematisch zu vermeiden, Ihr Portfolio über verschiedene Aktien oder sogar über verschiedene Anlageklassen zu diversifizieren. 

5. Bestimmen Sie Ihre Investitionsziele

Letztendlich müssen Sie Ihr Investitionsziel bestimmen: Warum wollen Sie investieren und wie lange möchten Sie Ihre Investition halten? Möchten Sie mit dieser Investition vielleicht Ihre Rente absichern? Und wie sieht Ihre Anlagestrategie aus? Sie sollten wissen, wann Sie verkaufen wollen: Dies könnte zu einem bestimmten Zeitpunkt sein oder wenn die Zahlen eines Unternehmens nicht mehr so gut aussehen. Vielleicht möchten Sie die Aktie auch für eine unbestimmte Zeit halten. Schreiben Sie sich in jedem Fall Ihr Anlageziel und Ihren Anlageplan auf. 

Fazit zum Kauf von Amazon Aktien

Zusammenfassend ist Amazon eine wahre Größe im E-Commerce, das mithilfe moderner Technologien das Einkaufen erheblich vereinfacht und gleichzeitig einen Onlinezugriff auf Unterhaltungs- und Webdienste bietet. Sie können Aktien von Amazon über einen Broker oder über Amazons DSPP kaufen. 

Um nun in Aktien von Amazon zu investieren, müssen Sie sich lediglich für ein Aktienhandelskonto bei einem Broker anmelden, Geld auf Ihr Konto einzahlen, Amazon aus der Liste von Aktien auswählen und eine Order zum Kauf der Aktie aufgeben. 

Sollten Sie noch unsicher sein, ob Sie gerne in Aktien von Amazon investieren möchten, schauen Sie sich doch weitere unserer zahlreichen Artikel über Investitionen an, bis Sie genügen für Ihre Investition wissen. Oder eröffnen Sie ein Demo-Konto bei einer Handelsplattform und machen Sie sich mit „Papierhandel“ über die Tools eines Brokers vertraut. 

FAQ

  1. Das hohe Wachstum von Amazon in den Anfangsjahren ging zu Lasten der Rentabilität des Unternehmens. In den ersten 17 Quartalen schrieb Amazon Verluste. Im vierten Quartal 2001 verbuchte das Unternehmen erstmals einen Gewinn von nur 1 Cent pro Aktie. Jedoch lag Ende 2020 der Bruttogewinn von Amazon bei über 94 Mrd. US-Dollar, während der Nettogewinn 21 Mrd. US-Dollar betrug!

  2. Obwohl Amazon in den letzten Jahren durchwegs Gewinn erwirtschaftete, hat das Unternehmen seinen Stammaktionären bisher keine Dividende ausgeschüttet. Amazon zieht es vor seinen Gewinn zu reinvestieren, um so das sein Wachstum voranzutreiben. Diese Praxis wird sich in absehbaren Zeit vermutlich nicht ändern.

  3. Die wichtigste Regel lautet, dass Sie Aktien nur zu einem bestimmten Prozentsatz Ihres Anlagekapitals kaufen, dessen Verlust Sie sich leisten können. Eine weitere Möglichkeit ist eine Stop-Loss-Order zu platzieren, der Ihre Aktien ab einem bestimmten Verlustbetrag automatisch verkauft. Aber setzten Sie Ihren Stop-Loss weder zu nah noch zu weit entfernt von Ihrem Einstiegspreis.

  4. Ja. Sie können auch eine technische Analyse durchführen, bevor Sie Aktien von Amazon kaufen, voraussetzt, Ihre Fundamentalanalyse zeigt, dass sich das Unternehmen in einem guten finanziellen Zustand befindet. Während Ihnen die Fundamentalanalyse zeigt, ob sich die Investition in ein Unternehmen lohnt, kann Ihnen die technische Analyse sagen, ob der Zeitpunkt zum Kaufen geeignet ist.

  5. Momentan kostet eine Aktie von Amazon 3‘476,42$, sodass Sie mit 1‘000$ keine volle Aktie kaufen können. Allerdings können Sie auch mit 1‘000$ in Amazon investieren, und zwar indem Sie Handelsplattformen wie Robinhood nutzen, die Ihnen erlauben Teilaktien zu kaufen.

  6. Amazon ist hauptsächlich an der NASDAQ gelistet, aber seine Aktien werden auch an der Londoner Börse und der EURONEXT gehandelt. Je nachdem wo Ihr Broker sitzt, können Sie diese Aktie an jeder dieser Börsen kaufen.